Jeder der Shaun of the Dead und Hott Fuzz gesehen hat weiß, welche einzigartige Qualität in beiden Komödien steckt und dass es kaum etwas cooleres geben könnte, als einen weiteren Film von und mit Simon Pegg an der Seite seines altbewährten Partners Nick Frost, angeleitet und in Szene gesetzt durch die Regie von Edgar Wright.
Nicht zuletzt, weil Simon Pegg selbst maßgeblich an der Ausarbeitung der Drehbücher beteiligt war, ist beiden Filmen anzumerken, dass alle Mitwirkende unglaublich viel Spaß an dem Schwachsinn gehabt haben müssen, den sie auf die Leinwand bringen wollten.
Mit Shaun of the Dead und Hot Fuzz haben Egdar Wright und Simon Pegg bereits zweimal bewiesen, dass sie das Zeug zur Schöpfung von einzigartigen Komödien haben.
Vor einigen Monaten wurde schließlich bekannt, dass sie nun bereit sind, zum dritten Schlag auszuholen, der gleichzeitig das Finale der Three Flavors Cornetto Triology darstellen wird, die dem eigenwilligen Autorenduo bereits den Rahmen für ihre ersten beiden gemeinsamen Werke bot.
Nach einiger Zeit der Unterbrechung der gemeinsamen Arbeit, auch bedingt durch Peggs Mitwirken an großen Produktionen wie Star Trek, Narnia und Mission Impossible, sorgte schon im Januar eine Bekanntmachung des Duos für große Freude in der Fangemeinde der ersten beiden Streifen.
Während Anfang des Jahres lediglich angekündigt wurde, dass Regisseur und Star der sogenannten Triologie die Arbeit am Konzept des dritten Teils mit dem Titel The World`s End begonnen haben, wurden die Neuigkeiten vor wenigen tagen durchaus konkreter.
So postete Simon Pegg folgendes Bild mit dem Zusatz, die Arbeit am freudig erwartetet Projekt fertigzustellen, sobald seine Arbeit an J.J. Abrams Star Trek Sequel erledigt sei.
Damit scheint es entschlossene Sache zu sein, dass noch dieses Jahr mit den Dreharbeiten zu The World`s End begonnen werden kann. Einem Wiedersehen mit Simon Pegg und Nick Frost auf der Leinwand steht also nichts mehr im Wege.Auch wenn noch nicht viel über den Inhalt des Filmes bekannt ist; dass sich die Handlung auf eine drohende Apokalypse beziehen wird und damit jegliche End-Zeit-Blockbuster gehörig aufs Korn genommen werden, stellt beste Voraussetzungen für erneuten britischen Kinospaß aus dem Hause Pegg/Wright/Frost dar.Verdammt.. ich freu mich tierisch!
Wie siehts mit euch aus?
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Donnerstag, 26. April 2012
Sonntag, 12. Februar 2012
Couch Cloud Just Seen: Tinker Tailor Soldier Spy
Am vergangenen Freitagabend war es so weit … einen Tag nach seiner Deutschland Premiere am 2. Februar bin ich ins Kino geeilt um mir einen der wohl verheißungsvollsten Filme des noch jungen Kinojahres anzuschauen. Tinker Tailor Soldier Spy ist der Originaltitel des neuesten Spionagethrillers vom weitestgehend unbekannten schwedischen Regisseur Tomas Alfredson.
Ich hatte die Freude Dame, König, As Spion, wie er hierzulande betitelt wurde, in einem überraschend leeren Kinosaal anzuschauen und mir endlich ein Urteil über den von mir freudig erwarteten Streifen mit Star-Besetzung machen zu können.

Ohne die Romanvorlage von John le Carré oder die britische Fernsehserie mit gleichem Titel aus den 70er Jahren zu kennen, hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an den Film.
Zum einen, wegen eines überragend inszenierten Trailers zum anderen aber wegen der absoluten Topbesetzung, konnte ich den Startschuss für düstere Spionage-Spannung, verschachtelte Handlungsstränge, verwirrende Enthüllungen und muffigen Londoner Charme der 70er Jahre in deutschen Kinos kaum abwarten.
Seit ich im Herbst des vergangenen Jahres den ersten Blick in den Trailer des Films wagte, habe ich dem 2. Februar regelrecht entgegen gefiebert.
Umso besser also, dass mich dieses Kinoerlebnis letztendlich absolut überzeugend konnte.Aber wo fange ich am besten an, um euch zu erklären, wieso dieser Film so gut ist ? Und was kann ich euch erzählen, ohne mächtig zu spoilern?
Am besten ganz am Anfang.
Der Film beginnt Ruhig und mit großartigen Bildern.Man begleitet den Hauptcharakter, wird ihm und seinem Umfeld näher gebracht, subtil und mit einmaliger Musik unterlegt bekommt man Charme und Atmosphäre vom düsteren London der 70er näher gebracht.Dabei wird nur wenig gesprochen.
Doch schnell wird dem Zuschauer bewusst, dass der Film von Details, dem Sinn fürs Verborgene und von der Aufmerksamkeit des Publikums lebt.
Die fast atemberaubenden Bilder und Kamerafahrten vermitteln nicht nur eine leicht bedrückende Stimmung der Unsicherheit, sie lassen auch erahnen, dass man nicht nur optisch gefordert wird, sondern auch Handlung und Twists das ein oder andere vom Kinobesucher abverlangen werden.

Denn bereits zu Beginn des Films wäre es jede Einstellung wert, als riesiges Poster entwickelt zu werden, während man mit den eigentlichen Geschehnissen auf der Leinwand noch kaum etwas anzufangen weiß.
Denn es gibt keine Einführung in Handlung, keinen Prolog, der dem Zuschauer vermittelt, was ihn in den nächsten eineinhalb Stunden erwarten wird.
Nur langsam, nachdem allmählich die ersten, ruhigen Dialoge ihren Platz im Ensemble von beeindruckenden Einstellungen und herrlich zurecht geschnittenen Motiven finden, taucht man ebenso allmählich in die Wirrungen der Handlung rund um den von Gary Oldman (Dark Knight - Reihe, Harry Potter) verkörperten Hauptcharakter ein.
Szene für Szene erfährt man, was es mit der internen Verschwörung im Circus und den Täuschungen und Wendungen im Britischen Geheimdienst auf sich hat.
Ein Prozess, der bis zum Ende des Films andauert.Denn niemals wird etwas erklärt, kaum wird etwas so formuliert, dass Außenstehende sofort erschließen können, worüber gerade unter den handelnden Personen diskutiert wird.
Um hinter die Handlung des Filmes steigen zu können, um jeden Twist, jede Wendung tatsächlich wahrnehmen zu können, muss man bis zur letzten Minute aufmerksam die Bildsprache des Films sowie Dialoge und Gestik der Charaktere verfolgen.
Das macht die großartige Spannung, dieses Thrillers aus.

Im Zentrum der Handlung steht die Suche nach einem Maulwurf im höchsten und wichtigsten Geheimdienst des britischen Königreichs.Dem Circus.Fehler in der Spionagearbeit und Lücken in der Geheimhaltung kann man sich im Angesicht des Kalten Krieges nicht erlauben.
Um den Spion in den eigenen Reihen aufzudecken, wird der pensionierte Agent George Smiley (Gary Oldman) aus dem Ruhestand gerufen, der schnell in Erfahrung bringt, dass sein ehemaliger Vorgesetzter (John Hurt), der von allen nur Control genannt wird, dem Spion bereits dicht auf den Fersen war und den Kreis der Verdächtigten auf einige wenige Führungsmitglieder des Circus eingrenzen konnte.Den Verdächtigten gibt er während der Ermittlungsarbeiten die Namen Tinker, Tailer, Soldier, Spy und für George Smiley beginnt die aufwendige Jagd nach dem Maulwurf.
Die Geschichte und Erkenntnisse der Ermittlungen werden in Rückblenden und zunächst nicht näher erklärten Nebenhandlungen wiedergegeben.
Dabei taucht man als Zuschauer immer tiefer in die Zusammenhänge des Geheimdienstes, vor allem aber auch in die einzelnen , durchweg mehr als überzeugend dargestellten, Charaktere des Films ein und kommt Stück für Stück dem Punkt näher, an dem sich alles Gesehene zu einem größeren Ganzen zusammenfügen lässt.Zumindest ansatzweise.Denn selbst am Ende des Filmes scheint vieles für den Zuschauer ungeklärt und es tuen sich Lücken im Gebilde der zahlreichen Verschwörungen, Intrigen und Täuschungen auf.
Denn hin und wieder fällt es, ob einiger Längen, schwer, dem Kammerspiel-artigen Krimi mit der nötigen Aufmerksamkeit zu folgen.
Doch überaus gelungene Inszenierung, musikalische Untermahlung und erstklassige Chakterzeichnung holen den Zuschauer nach einigen Augenblicken der Unaufmerksamkeit wieder ab und beschäftigen ihn noch einige Zeit nach dem Verlassen des Kinosaales.
Durch immense Schauspielerische Leistung des, durch weitere Größen wie Colin Firth (The King`s Speach, A Single Man) und Tom Hardy (Inception, Bronson) gespickten Casts und besonders durch seine ruhige, stimmungsvolle sowie detailverliebte Erzählweise, ist mit Tinker Tailor Soldier Spy zweifellos einer der besten Thriller seiner Zeit in die Kinos gekommen.
Wer dem derzeit üblichen, allzu rasanten und aufgeblasenem Hollywood-Thriller-Hinterhergerenne entgehen will, der sollte Dame, König, As, Spion nicht verpassen und sich schließlich selbst ein Urteil über diesen Film machen.
Einige Wochen läuft die britische Produktion noch in unseren Kinos und wer außerdem selbst urteilen möchte, ob Gary Oldman tatsächlich eine Oscar Nominierung für seine Darstellung verdient hat und ob auch eine Nominierung als bester Film drin gewesen wäre (Ich sage in beiden Fällen: Ja Man!), sollte die Möglichkeit wahrnehmen und sich den Streifen bald zu Gemüte führen.
Denn reinschaun lohnt sich...auf alle Fälle!
Hier gehts zur deutschen Website des Films, wo es Trailer, Bilder und weitere tolle Infos gibt.
Ich hatte die Freude Dame, König, As Spion, wie er hierzulande betitelt wurde, in einem überraschend leeren Kinosaal anzuschauen und mir endlich ein Urteil über den von mir freudig erwarteten Streifen mit Star-Besetzung machen zu können.

Ohne die Romanvorlage von John le Carré oder die britische Fernsehserie mit gleichem Titel aus den 70er Jahren zu kennen, hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an den Film.
Zum einen, wegen eines überragend inszenierten Trailers zum anderen aber wegen der absoluten Topbesetzung, konnte ich den Startschuss für düstere Spionage-Spannung, verschachtelte Handlungsstränge, verwirrende Enthüllungen und muffigen Londoner Charme der 70er Jahre in deutschen Kinos kaum abwarten.
Seit ich im Herbst des vergangenen Jahres den ersten Blick in den Trailer des Films wagte, habe ich dem 2. Februar regelrecht entgegen gefiebert.
Umso besser also, dass mich dieses Kinoerlebnis letztendlich absolut überzeugend konnte.Aber wo fange ich am besten an, um euch zu erklären, wieso dieser Film so gut ist ? Und was kann ich euch erzählen, ohne mächtig zu spoilern?
Am besten ganz am Anfang.
Der Film beginnt Ruhig und mit großartigen Bildern.Man begleitet den Hauptcharakter, wird ihm und seinem Umfeld näher gebracht, subtil und mit einmaliger Musik unterlegt bekommt man Charme und Atmosphäre vom düsteren London der 70er näher gebracht.Dabei wird nur wenig gesprochen.
Doch schnell wird dem Zuschauer bewusst, dass der Film von Details, dem Sinn fürs Verborgene und von der Aufmerksamkeit des Publikums lebt.
Die fast atemberaubenden Bilder und Kamerafahrten vermitteln nicht nur eine leicht bedrückende Stimmung der Unsicherheit, sie lassen auch erahnen, dass man nicht nur optisch gefordert wird, sondern auch Handlung und Twists das ein oder andere vom Kinobesucher abverlangen werden.

Denn bereits zu Beginn des Films wäre es jede Einstellung wert, als riesiges Poster entwickelt zu werden, während man mit den eigentlichen Geschehnissen auf der Leinwand noch kaum etwas anzufangen weiß.
Denn es gibt keine Einführung in Handlung, keinen Prolog, der dem Zuschauer vermittelt, was ihn in den nächsten eineinhalb Stunden erwarten wird.
Nur langsam, nachdem allmählich die ersten, ruhigen Dialoge ihren Platz im Ensemble von beeindruckenden Einstellungen und herrlich zurecht geschnittenen Motiven finden, taucht man ebenso allmählich in die Wirrungen der Handlung rund um den von Gary Oldman (Dark Knight - Reihe, Harry Potter) verkörperten Hauptcharakter ein.
Szene für Szene erfährt man, was es mit der internen Verschwörung im Circus und den Täuschungen und Wendungen im Britischen Geheimdienst auf sich hat.
Ein Prozess, der bis zum Ende des Films andauert.Denn niemals wird etwas erklärt, kaum wird etwas so formuliert, dass Außenstehende sofort erschließen können, worüber gerade unter den handelnden Personen diskutiert wird.
Um hinter die Handlung des Filmes steigen zu können, um jeden Twist, jede Wendung tatsächlich wahrnehmen zu können, muss man bis zur letzten Minute aufmerksam die Bildsprache des Films sowie Dialoge und Gestik der Charaktere verfolgen.
Das macht die großartige Spannung, dieses Thrillers aus.
Im Zentrum der Handlung steht die Suche nach einem Maulwurf im höchsten und wichtigsten Geheimdienst des britischen Königreichs.Dem Circus.Fehler in der Spionagearbeit und Lücken in der Geheimhaltung kann man sich im Angesicht des Kalten Krieges nicht erlauben.
Um den Spion in den eigenen Reihen aufzudecken, wird der pensionierte Agent George Smiley (Gary Oldman) aus dem Ruhestand gerufen, der schnell in Erfahrung bringt, dass sein ehemaliger Vorgesetzter (John Hurt), der von allen nur Control genannt wird, dem Spion bereits dicht auf den Fersen war und den Kreis der Verdächtigten auf einige wenige Führungsmitglieder des Circus eingrenzen konnte.Den Verdächtigten gibt er während der Ermittlungsarbeiten die Namen Tinker, Tailer, Soldier, Spy und für George Smiley beginnt die aufwendige Jagd nach dem Maulwurf.
Die Geschichte und Erkenntnisse der Ermittlungen werden in Rückblenden und zunächst nicht näher erklärten Nebenhandlungen wiedergegeben.
Dabei taucht man als Zuschauer immer tiefer in die Zusammenhänge des Geheimdienstes, vor allem aber auch in die einzelnen , durchweg mehr als überzeugend dargestellten, Charaktere des Films ein und kommt Stück für Stück dem Punkt näher, an dem sich alles Gesehene zu einem größeren Ganzen zusammenfügen lässt.Zumindest ansatzweise.Denn selbst am Ende des Filmes scheint vieles für den Zuschauer ungeklärt und es tuen sich Lücken im Gebilde der zahlreichen Verschwörungen, Intrigen und Täuschungen auf.
Denn hin und wieder fällt es, ob einiger Längen, schwer, dem Kammerspiel-artigen Krimi mit der nötigen Aufmerksamkeit zu folgen.
Doch überaus gelungene Inszenierung, musikalische Untermahlung und erstklassige Chakterzeichnung holen den Zuschauer nach einigen Augenblicken der Unaufmerksamkeit wieder ab und beschäftigen ihn noch einige Zeit nach dem Verlassen des Kinosaales.
Durch immense Schauspielerische Leistung des, durch weitere Größen wie Colin Firth (The King`s Speach, A Single Man) und Tom Hardy (Inception, Bronson) gespickten Casts und besonders durch seine ruhige, stimmungsvolle sowie detailverliebte Erzählweise, ist mit Tinker Tailor Soldier Spy zweifellos einer der besten Thriller seiner Zeit in die Kinos gekommen.
Wer dem derzeit üblichen, allzu rasanten und aufgeblasenem Hollywood-Thriller-Hinterhergerenne entgehen will, der sollte Dame, König, As, Spion nicht verpassen und sich schließlich selbst ein Urteil über diesen Film machen.
Einige Wochen läuft die britische Produktion noch in unseren Kinos und wer außerdem selbst urteilen möchte, ob Gary Oldman tatsächlich eine Oscar Nominierung für seine Darstellung verdient hat und ob auch eine Nominierung als bester Film drin gewesen wäre (Ich sage in beiden Fällen: Ja Man!), sollte die Möglichkeit wahrnehmen und sich den Streifen bald zu Gemüte führen.
Denn reinschaun lohnt sich...auf alle Fälle!
Hier gehts zur deutschen Website des Films, wo es Trailer, Bilder und weitere tolle Infos gibt.
Samstag, 28. Januar 2012
Couch Cloud Outlook: Indie Game: The Movie
Vor etwa zwei Jahren erlangte der vom Entwicklerstudio Team Meat auf den Markt gebrachte Independent Arcarde-Titel Super Meat Boy große Aufmersamkeit in der internationalen Gaming-Gemeinschaft.Dank großartigem Grafik-Stil, anspruchsvollem Gameplay und überragender Umsetzung ließ die rebelische Entwickler-Bastion um Tommy Refenes und Edmund McMillen die Herzen von Videospiel-Fans auf der ganzen Welt höher schlagen.
Nicht zuletzt auch wegen seines stimmungsvollen Soundtracks wurde mit Super Meat Boy nicht nur einer der schwierigsten, sondern wohl auch einer der charmantesten und besten 2D-Jump-and-Run Titel der letzten Jahre geboren.

Ebenso, wie Team Meat ein Genre aufgriff und dabei völlig neue Wege gegangen ist, bringt dieses Jahr ein junges Film-Team ein Projekt auf die Leinwand, das bisher seines Gleichen sucht.
James Swirsky und Lisanne Pajot schufen mit kleinem Budget und viel Enthusiasmus vermutlich einen der ersten sehenswerten Filme, die sich in irgendeiner Form mit Videospielen auseinandersetzen.
Die Rede ist von ihrem Erstlingswerk Indie Game: The Movie.
Dabei handelt sich aber nicht um eine weitere der gefühlten 3000 unterklassigen, gähnend langweiligen und schäußlich pathetisch aufgearbeiteten Film-Adaption einer Spiel-Vorlage.Sondern ihr Film, der Ende Januar auf dem Sundance Film Festival eine größere Plattform fand und dort sämtliche Zuschauer gänzlich überzeugt und ebenso berührt zurück ließ, behandelt die Thematik in Form einer Dokumentation.
Im Rahmen dieses Projektes begleiteten die Filmemacher unteranderem die Entwickler und Designer von Team Meat.
Dabei wird der Film keine sterile und kühle Schilderung von Programmierarbeit und Stunden vor dem Zeichenbrett sein.Nämlich nach allem, was man über den Film und seine Einzigartigkeit hört,liest, sieht und erahnen kann, behandelt dieses Werk vielmehr die Eigenschaften von Videospielen als neues, eigenständiges Medium und stellt dabei solche Menschen, die Video-Spiele erschaffen und erst mit dem charakter Füllen, der sie im besten Falle einzigartig macht, in den Fokus.
Die Fähigkeit dieses Mediums Geschichten auf eine fast revolutionäre Art und Weise erzählen zu können wird ebenso Thema des Films sein, wie der Versuch aufzuzeigen, inwieweit die Persönlichkeit und Kreativität der Mitwirkendenen eines Spiels tatsächlich im fertigen Endprodukt wiederzufinden sind.Und das vorallem bei Mainstream fernen Indie-Titeln.

Indie Game: The Movie zeigt dem Zuschauer wie persönlich und künstlerisch motiviert der Prozess der Spieleentwicklung sein kann.
Nicht nur die Arbeit von Entwicklern und Designern wird dokumentiert, sondern auch ihre Ideen und Beweggründe, Geschichten, Abenteuer und Emotionen über die Interaktive Form des Videospiels zu vermitteln, werden dem Zuschauer eindrucksvoll näher gebracht.
Diese Schöpfer von Alternativ-Titeln, wie Tommy Refenes und Edmund McMillen kommen hier zu Wort und geben ihre ganz individuelle Sichtweise auf das Kunst- und Medienspektrum "Videospiel" preis.
Denn fern ab von den Daumenschrauben der Verkaufszahlen, den Zwängen von Marktanteilen und dem Wetlauf nach der besten, größten, schönsten, und makellosesten Grafik, gibt es auch noch Gaming Fans, die nichts anderes wollen, als eine große Idee, große Gefühle und eine starke Geschichte in einem kleinen, aber umso großartigeren Spiel zu verarbeiten.
Genau so, wie es 2010 mit dem Arcarde-Hit Super Meat Boy gelungen ist.
Die Geschichte von kreativen Köpfen und absoluten Freaks, die solche unschlagbar wunderbaren Spiele entwickeln und mit Leben füllen, wird uns in Indie Game: The Movie erzählt.
Der Trailer hat mich, auch dank der Musik von Jim Guthrie restlos überzeugt und mich absolut neugierig auf den Film werden lassen.
Hier gehts zur Website von Indie Game: The Movie, auf der ihr euch den sehenswerten Trailer und viele weitere Informationen zum Film anschauen könnt.
Wenn euch der Film auch so brennend interessiert, bleibt euch wohl zunächst nichts anderes übrig, als zu warten.
Denn trotz großer Erfolge auf Independent Film Festivals und hoher Erwartungen unter vielen Gamern in den USA, ist leider nicht davon auszugehen, dass den Film hierzulande das entsprechende Publikum erwartet.
In deutschen Kinos wird der Film also vermutlich nicht anlaufen.Wer ihn aber dennoch auf keinen Fall verpassen möchte, kann die DVD ab dem entsprechenden Release über die Film-Website erstehen.
Wer ein, zwei Pfennig mehr auf der hohen Kante hat, kann sich den Film durch Vorbestellung pünktlich zum Release vor die Haustür liefern lassen.Und das sogar in der Special Edition.
Die Sparfüchse und Downloadfreaks ordern sich das gute Stück einfach als digitale Kopie für knapp 15$ im Voraus.
In dem Sinne:
Untertützt die jungen Filmemacher, denn das Projekt ist einfach sehr stark und sehenswert. Reinschaun lohnt sich also...bestimmt!
UPDATE
(29.01.2012 - 18:31)
Zieht euch rein, welchen Post ich gerade auf Facebook lesen durfte:
Jey!
Nicht zuletzt auch wegen seines stimmungsvollen Soundtracks wurde mit Super Meat Boy nicht nur einer der schwierigsten, sondern wohl auch einer der charmantesten und besten 2D-Jump-and-Run Titel der letzten Jahre geboren.
Ebenso, wie Team Meat ein Genre aufgriff und dabei völlig neue Wege gegangen ist, bringt dieses Jahr ein junges Film-Team ein Projekt auf die Leinwand, das bisher seines Gleichen sucht.
James Swirsky und Lisanne Pajot schufen mit kleinem Budget und viel Enthusiasmus vermutlich einen der ersten sehenswerten Filme, die sich in irgendeiner Form mit Videospielen auseinandersetzen.
Die Rede ist von ihrem Erstlingswerk Indie Game: The Movie.
Dabei handelt sich aber nicht um eine weitere der gefühlten 3000 unterklassigen, gähnend langweiligen und schäußlich pathetisch aufgearbeiteten Film-Adaption einer Spiel-Vorlage.Sondern ihr Film, der Ende Januar auf dem Sundance Film Festival eine größere Plattform fand und dort sämtliche Zuschauer gänzlich überzeugt und ebenso berührt zurück ließ, behandelt die Thematik in Form einer Dokumentation.
Im Rahmen dieses Projektes begleiteten die Filmemacher unteranderem die Entwickler und Designer von Team Meat.
Dabei wird der Film keine sterile und kühle Schilderung von Programmierarbeit und Stunden vor dem Zeichenbrett sein.Nämlich nach allem, was man über den Film und seine Einzigartigkeit hört,liest, sieht und erahnen kann, behandelt dieses Werk vielmehr die Eigenschaften von Videospielen als neues, eigenständiges Medium und stellt dabei solche Menschen, die Video-Spiele erschaffen und erst mit dem charakter Füllen, der sie im besten Falle einzigartig macht, in den Fokus.
Die Fähigkeit dieses Mediums Geschichten auf eine fast revolutionäre Art und Weise erzählen zu können wird ebenso Thema des Films sein, wie der Versuch aufzuzeigen, inwieweit die Persönlichkeit und Kreativität der Mitwirkendenen eines Spiels tatsächlich im fertigen Endprodukt wiederzufinden sind.Und das vorallem bei Mainstream fernen Indie-Titeln.
Indie Game: The Movie zeigt dem Zuschauer wie persönlich und künstlerisch motiviert der Prozess der Spieleentwicklung sein kann.
Nicht nur die Arbeit von Entwicklern und Designern wird dokumentiert, sondern auch ihre Ideen und Beweggründe, Geschichten, Abenteuer und Emotionen über die Interaktive Form des Videospiels zu vermitteln, werden dem Zuschauer eindrucksvoll näher gebracht.
Diese Schöpfer von Alternativ-Titeln, wie Tommy Refenes und Edmund McMillen kommen hier zu Wort und geben ihre ganz individuelle Sichtweise auf das Kunst- und Medienspektrum "Videospiel" preis.
Denn fern ab von den Daumenschrauben der Verkaufszahlen, den Zwängen von Marktanteilen und dem Wetlauf nach der besten, größten, schönsten, und makellosesten Grafik, gibt es auch noch Gaming Fans, die nichts anderes wollen, als eine große Idee, große Gefühle und eine starke Geschichte in einem kleinen, aber umso großartigeren Spiel zu verarbeiten.
Genau so, wie es 2010 mit dem Arcarde-Hit Super Meat Boy gelungen ist.
Die Geschichte von kreativen Köpfen und absoluten Freaks, die solche unschlagbar wunderbaren Spiele entwickeln und mit Leben füllen, wird uns in Indie Game: The Movie erzählt.
Der Trailer hat mich, auch dank der Musik von Jim Guthrie restlos überzeugt und mich absolut neugierig auf den Film werden lassen.
Hier gehts zur Website von Indie Game: The Movie, auf der ihr euch den sehenswerten Trailer und viele weitere Informationen zum Film anschauen könnt.
Denn trotz großer Erfolge auf Independent Film Festivals und hoher Erwartungen unter vielen Gamern in den USA, ist leider nicht davon auszugehen, dass den Film hierzulande das entsprechende Publikum erwartet.
In deutschen Kinos wird der Film also vermutlich nicht anlaufen.Wer ihn aber dennoch auf keinen Fall verpassen möchte, kann die DVD ab dem entsprechenden Release über die Film-Website erstehen.
Wer ein, zwei Pfennig mehr auf der hohen Kante hat, kann sich den Film durch Vorbestellung pünktlich zum Release vor die Haustür liefern lassen.Und das sogar in der Special Edition.
Die Sparfüchse und Downloadfreaks ordern sich das gute Stück einfach als digitale Kopie für knapp 15$ im Voraus.
In dem Sinne:
Untertützt die jungen Filmemacher, denn das Projekt ist einfach sehr stark und sehenswert. Reinschaun lohnt sich also...bestimmt!
UPDATE
(29.01.2012 - 18:31)
Zieht euch rein, welchen Post ich gerade auf Facebook lesen durfte:
Indie Game: The Movie won World Competition Documentary Best Editing last night at Sundance Film Festival. Congratulations to Lisanne and Jamie!
Dienstag, 10. Januar 2012
Insider Tipp : Das verschwundene Zimmer
Das verschwundene Zimmer (Originaltitel: The Lost Room) ist eine dreiteilige -auf DVD in insgesamt 6 Episoden unterteilte- ungefähr 290 Minuten lange Miniserie aus dem Jahr 2006. Hauptperson dieser Mystery-Serie ist der Kriminalbeamte Joe Miller, der aus Zufall an einen magischen Schlüssel gelangt, der in jedes Türschloss passt und in ein, außerhalb von Raum und Zeit existierendes, Zimmer führt. Dieser Raum ist in der Lage, einen an jeden Punkt der Erde zu bringen, den sich der Besitzer des Schlüssels vorstellt.
Das verschwundene Zimmer führt einen in ein packendes Sci-Fi Abenteurer eines Polizisten, der versucht, seine Tochter, die in dem rätselhaften Zimmer verschwunden ist, zu befreien. Der einzige Weg sie zu retten scheint das Sammeln der anderen magischen Objekte zu sein. Auf seiner Reise trifft er auf andere Sammler und Besitzer dieser Objekte und auf Organisationen, die sich diese zunutze machen oder sie zerstören wollen.
Der Ursprung der Objekte sowie die Lösung des Rätsels über das verschwundene Zimmer führt zu einem verlassenen Motel in Gallup, New Mexico und einem Rätselhaften Mann, der bei der Erschaffung der unzerstörbaren Objekte dabei war und der einzige Anhaltspunkt ist, der Joe zu seiner Tochter führen kann.
Die Mystery-Serie überzeugt durch eine zwar einfache, aber tolle Story mit überraschenden Twists und stimmiger Atmosphäre. Ein komplett überzeugender Dreiteiler, der leider nicht den eigentlich verdienten Erfolg bringen konnte. Für Mystery und Science-Fiction Freunde ein absoluter Geheimtipp, der das reinschauen absolut Wert ist. Diese Serie lässt einen bis zur letzten Minute nicht mehr los.
Samstag, 7. Januar 2012
Insider Tipp: Sin Nombre
Der aktuelle CouchCloud Insider Tipp befasst sich mit dem südamerikanischen Independent Erfolg Sin Nombre.
Ein Film, über den man nicht gerne viele Worte verlieren möchte, da er den Zuschauer so echt, schonungslos und überzeugend trifft, dass sich jeder selbst ein Bild vom Film und der darin vermittelten Wirklichkeit machen sollte.
Im Jahr 2009 machte der Regisseur Cary Fukunuga auf zahlreichen internationalen Filmvestivals mit seiner mexikanisch/us amerikanischen Produktion auf sich aufmerksam und konnte schließlich eine Vielzahl von gewonnen Preisen für seinen ersten größeren Streifen zu buche tragen.
Zurecht, denn Fukunaga zeigt mit diesem Film auf ungeschönte Weise die Realiät von Jugendlichen aus der Südamerikanischen Unterschicht auf und erzählt zugleich die packenden Geschichten zweier Menschen, deren Wege sich auf dramatische Art kreuzen und zu einem fatalen Ende führen.
Erschreckend realistisch beschreibt der Film die Reise zweier Jugendlicher, die aus unterschiedlichen Gründen ihre südamerikanische Heimat verlassen müssen, um eine bessere Zukunft in den USA anzutreten.
Sin Nombre tut dies tatsächlich auf sehr realitätsnahe Weise und wendet dabei seinen Blick auch nicht von der entsprechenden Gewalt ab.Kein Film für schwache Gemüter oder das gemütliche Zwischendurch.
Doch durch hervorragende Darsteller, wirklichkeitsnahe Inszenierung und überzeugendes Setting ist Sin Nombre nicht nur mehr als sehenswert, sondern bietet einen gewollt unverklärten und kritischen Blick auf die politischen und sozialen Zustände in den Slums und Straßen Lateinamerikas.
Trotz seiner überragenden Umsetzung und seiner großen Festival Erfolge in den Vergangenen Jahren ist dieser Film bei uns leider noch nicht über den Status des Geheimtipps hinaus bekannt geworden.
Wenn ihr also neugierig geworden seid und euch das großartige, wenn auch erschütternde Meisterwerk zu Gemüte führen wollt, greift zu und besorgt euch die DVD, die für knapp acht Euro zu haben ist.
Die deutsche Synchro stinkt mal wieder ziemlich ab und wirkt fast plastisch und emotionslos.
Es empfiehlt sich also den Film im Originalton mit Untertiel anzuschaun.
Filme vom Schlag wie Sin Nombre verdienen Beachtung und Unterstützung.Also...Reinschaun lohnt sich!
Donnerstag, 5. Januar 2012
Couch Cloud MovieView: Funny People
In den USA hat die Stand-Up-Comedy eine große Tradition.Zudem nimmt sie in der Amerikanischen Unterhaltungsidnustrie eine völlig andere Rolle ein, als sie es in unserer Entertainment Landschaft tut.
Während Stand-Up-Comedy in unseren Breiten der Inbegriff für flachbleibenden, lauten und niveulosen "hau drauf" Humor ist, der sich meist oberflächlich dem stereotypen Gechlechterkampf verschreibt und von viertklassigen Privatsendern vermarktet wird, stehen in den USA talentierte Künstler auf der Bühne, denen es gelingt durch Wortwitz und Intuition vor Live-Publikum Geschichten zu Erzählen, die man gerne nachvollziehen möchte und von deren komischen Wirrungen und wahrem Witz man sich gerne berieseln lässt.Diese Comedy-Kultur stellt zugleich die Grundlage für die Industrie der US amerikanischen Komödie dar.
Nicht selten wurden also in der Hochzeit der Stand-Up Comedy (im Zeitraum der 80er und 90er Jahre) erfolgreiche Standups nach dem Durchbruch der Comedians schlichtweg übernommen und filmisch ausgearbeitet.
So zum Beispiel Tim Allens Home Improvement, das auf Allens Programm Men are Pigs basiert und in seiner Serien-Adaption zu einer der erfolgreichsten Sitcoms seiner Zeit avancierte.
Doch bevor Stand-Up-Comedians einen solchen Durchbruch und eine anschließende Erfolgsgeschichte erleben, hangeln sie sich häufig Jahre lang von Auftritten in Szene-Clubs zu Stand-Up-Wettbewerben und erreichen selten die breite Öffentlichkeit und werden schließlich in den wenigsten Fällen Teil der großen Comedy-Garde Hollywoods.
Ein Weg den auch der Film Funny People vom Regisseur Judd Apatow , dessen Name hinter vielen aufwendig produzierten, mehr oder weniger ansprechenden Komödien Hollywoods steht (als Regisseur: The 40 Year Old Virgin, Knocked Up als Produzent: Step Brothers, Brautalarm uvm.) aufgegreift und eindrucksvoll beschreibt.
Doch wo andere Komödien mit Apatows Beteiligung scheinbar den Nerv der breiten Masse und ihrem Verlangen nach rasantem und unkreativem Abfeuern von mittelmäßigen Gags zu treffen versuchten (You Don`t Mess with the Zohan), entstand mit Funny People ein Film, der sich mit Schicksalsschlägen, Erfolgen, Misserfolgen, Freundschaften und zweiten Chancen auseinandersetzt und neben Witz sowie guter Unterhaltung auch das Erzählen einer interessanten Geschichte in den Vordergrund stellt.Fast so, wie auch ein gutes altes Stand-Up Programm aussehen sollte.

Funny People handelt vom fiktiven und im Film sehr erfolgreichen "Stand-Up Gott" und Schauspieler George Simmons , der aufgrund häufiger menschlicher Fehltritte in der Vergangenheit zwar im Luxus, aber auch in fast abgeschotteter Einsamkeit lebt.
Der von Adam Sandler Dargestellte Simmons erfährt von seiner Erkrankung an einer seltenen Art von Leukämie und blickt nun dem baldigen Ende seines Lebens entgegen.
Parallel wird die Geschichte des aufstrebenden Stand-Up-Comedians Ira Wright , verkörpert vom gewohnt unterhaltsamen Seth Rogen, erzählt. Ira lebt in einer Wohngemeinschaft mit zwei weiteren Comedians (dargestellt von Jason Schwartzman und Jonah Hill) und erlebt als Newcomer der Szene häufiger Rückschläge als Erfolgserlebnisse.
Beide Hauptcharaktere treffen schließlich auf einer Stand-Up Veranstalltung aufeinander, während der der todkranke Simmons in Gedanken an seine Krankheit einen zynischen Stand-Up mit schwarzem Witz über den Tod improvisiert und damit ein enttäuschtest, fast schockiertes Publikum zurücklässt.
Im anschließenden Auftritt sieht sich Ira Wright einer stimmungslosen, deprimierten Zuhörerschafft gegenüber und versucht die Situation sowie seinen Auftritt durch Gags über den zuvor enttäuschenden Simmons zu retten.
Dieser zeigt sich vom Auftritt des jungen Talents beeindruckt und entschließt sich, Ira Wright zu seinem Assistenten zu machen, dessen Aufgabe auch darin bestehen wird, Programme für den Alt-Star zu schreiben.
Ira wird zum einzigen Vertrauten von George Simmons und die besondere Beziehung zwischen beiden Charakteren und den übrigen "funny peopel" des Films sind schließlich der Ausgangspunkt für eine Geschichte die von Fehlern aus Georges Vergangenheit sowie dem Leben als Stand-Up Künstler erzählt und zugleich eine Brücke zu Themen wie Tod und Freundschaft schlägt, dabei den Humor jedoch niemals aus den Augen verliert.Zudem wird ein interessanter, wenn auch stellenweise oberflächlicher Blick hinter die Kulissen der Stand-Up-Szene gewährt.
Mit Funny People ist es auf sehenswerte Weise gelungen zwei Extreme unseres Lebens, nämlich den Tod und die immer gut gelaunte Welt der Unterhaltungsindustrie, in einem Film miteinander zu verknüpfen.Zwar fehlt es den Charakteren in einigen Momenten an Tiefe, aber das ist der Tatsache geschuldet, dass es sich immernoch um eine Komödie handelt, die trotz, oder gerade wegen ihres ernsten Ausgangsthemas und ihrem großartigen Humor einen imensen Unterhaltungsfaktor bietet.

Der Film lief im Jahr 2009 fern ab großer öffentlicher Aufmerksamkeit in den Kinos an.Schade, wie ich finde.Denn nicht nur der Wechsel zwischen Schicksalswendungen und humorvollen Einlagen, sondern auch die wunderbare Besetzung machen Funny People zu einem soliden und wirklich sehenswerten Stück Unterhaltung.
Neben den Hauptcharakteren Adam Sandler und Seth Rogen geben sich auch weitere Film/Comedy Stars der Szene die Ehre.So sind unterhaltsame Nebenrollen mit Größen wie Jonah Hill, Jason Schwartzman und Aziz Ansari besetzt.
Auch Weltstar Eric Bana ist als Ehemann von Georges Ex-Frau (Leslie Mann) zu sehen.
Cameoauftritte haben weitere Berühmtheiten wie Ray Romano, Eminem und Sarah Silverman.
Durch die eindrucksvolle Besetzung ist der Film vielleicht kein Geheimtipp, trotzdem genießt er wenig Bekanntheit und birgt deshalb den ein oder anderen Überaschungsmoment und einiges an garantierten Lachern.
Funny People ist 2010 als DVD erschienen und für einen schmalen Taler bei bekannten Online Warenhäusern unter zehn Euro zu haben.
Reinschaun lohnt sich!
Dienstag, 3. Januar 2012
Insider Tipp: Metal Gear Solid : Philanthropy
Inspiriert von der Videospiel-Reihe "Metal Gear" kommt von einer italienischen Gruppe von 50 jungen Leuten, die sich "Hive Division" nennen, der Film namens "MGS: Philanthropy". Seit 2009 ist der erste Teil "The Overnight Nation" auf der offiziellen MGS:Philanthropy Website als free-download verfügbar.
Im Jahr 2007 verschlägt es den, bereits aus den Spielen bekannten, Solid Snake nach Dashkasan in Aserbaidschan. Dort trifft er den Söldner Pierre Leclerc und die Soldatin Elizabeth Laeken. Zusammen sollen sie den, von Armstech gefangen genommenen, Senator Abraham Bishop befreien. Auf ihrem Weg in die Anlage von Armstech stoßen sie in den Wäldern auf eine rätselhafte Erscheinung. Das allerdings, ist nur der Anfang. Wie sich herausstellt gehen seltsame Dinge in der Provinz Dashkasan vor und die Festung von Armstech, die sich scheinbar innerhalb von Tagen aufgebaut haben soll, ist nur ein Teil davon. Ein Sturm zieht über Dashkasan auf. Snake und sein Team müssen herausfinden, was es damit auf sich hat und was wirklich hinter der "Overnight Nation" steckt.
Der knapp 70 Minuten lange erste Teil der Trilogie überzeugt, trotz kleinstem Budget, mit seinen Spezialeffekten und der Storyline. Der Serienheld Solid Snake wurde perfekt dargestellt. Man hat das Gefühl, der Schauspieler hätte den Protagonisten bereits in allen Spielen der Reihe verkörpert. Jeder Dialog, die Handlung und alle Charaktere hätten ebenso gut in ein Metal Gear Spiel gepasst und wurde mit dem passenden "Metal Gear-feeling" inszeniert. Dazu gibt es noch ein paar mehr oder weniger versteckte Witze über die Spieleserie und ihren Protagonisten. Wann und ob die Teile 2 und 3 erscheinen, ist bis heute unklar.
Der Film ist nur in Englisch verfügbar, jedoch findet man auf der offiziellen Website auch Untertitel in mehreren Sprachen und eine kurze Anleitung, wie man diese verwenden kann.
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